sonntagvormittag, 11.00 uhr
Sunday, July 29, 2007
Und ich bin gerade erst nach Hause gekommen!
Wir sind hier nicht nur zeitzonenmässig 5 Stunden hintendrein, sondern eigentlich immer später dran: Dinner gibt’s ab 22 Uhr, entsprechend wird’s so 1 Uhr bis zum Espresso, respektive 2 Uhr bis zum ersten Drink. Clubbing ist so ab 3, 4 Uhr angesagt und kann locker bis um 8 Uhr Morgens durchgezogen werden. Tja, und danach wird gemütlich Käfelet und Zmörgelet!
Keine Ahnung allerdings, was ich jetzt mit mir anfangen soll, draussen ist ein wunderschöner Tag und von Müdigkeit keine Spur! Ich weiss allerdings genau, was mich Morgen erwatet: Weekend-jetlag!!
la vida de los otros
Friday, July 27, 2007
dank dem, dass wir hier kinomässig hintendrein hinken, hab ich es doch noch geschafft, mir diesen film anzusehen. das ambiente im cine “premier” war passend, zeugte von ehemaligem theater-glanz mit kitschig-goldigen säulen im empfangsraum und altertümlichem, flachen kinosaal, ausgestattet mit militärgrünen glattledersesseln aus den 50-er-jahren mit holzarmlehnen. wahrscheinlich mein erster kinofilm ohne werbung und vorschau (jedoch mit popcorn). die umgebung war allerdings schnell vergessen, schon nach fünf minuten bin ich in diese unwahrscheinliche und doch wahre, schockierende geschichte eingetaucht und bis zum abspann vollkommen darin gefesselt geblieben. nicht nur ich war von der rolle, auch der rest des saals hat einige zeit gebraucht sich zu sammeln… man stelle sich vor, dass diese völlig abartigen ereignisse zu meinen lebzeiten, keine 2, 3 flugstunden entfernt stattfanden! ich habe sehr schlecht geschlafen letzte nacht!

“jugar con la nieve…”
Friday, July 20, 2007
Un viaggo a Mendoza, 3 ragazze, 1 comple da festeggiare ed un sacco di risatine! Abbiamo iniziato sto weekend prolungato nel “cochecama”, una specie di autobus arredato con sedili ribaltabili, con 12 ore di viaggio. Grazie alla “copa de vino tinto” abbiamo dormito come 3 angioletti. Alle sette e mezzo del mattino siamo finalmente arrivate a Mendoza, una città che in confronto a BS-AS sembra piccolina ed addormentata. E poi ragazzi, che bella aria fresca!!!
Poi abbiamo fatto sto trip alla montagna, nelle Ande, ed ovviamente a 2700 m di altitudine ci aspettava la NEVE! Un punto sul programma del giorno era “jugar en la nieve”! Quindi, mentre il resto del nostro gruppo, in prevalenza argentini o brasiliani che vedevano neve per la prima volta, si divertivano a far pupazzi di neve, noi chicas de Suiza abbiamo preferito di berci un bel cafferino al caldo! E per completare sto feeling “San Gottardo” (che mi mancava cosí tanto… hahaha), c’erano un 3000 camioni bloccati, aspettando che la strada per il Chile si aprisse per il traffico pesante! Beh, quasi come a casa, solo che in Svizzera a partire dall’ età di 12 smettiamo di giocare con la neve!
Visto che Mendoza è una regione molto conosciuta per la coltivazione di vino, dovevamo far qualche degustazione, no? Beh vi posso assicurare, che il vino è leggendario!
Hola, schön dass du reinschaust!
Monday, July 16, 2007

Resumée der ersten 10 Wochen bei den Porteños (= Einwohner von Buenos Aires)…
… was bisher geschah
Monday, July 16, 2007
Ich habe…
… innerhalb von 3 Wochen eine Wohnung gesucht, gefunden und komplett eingerichtet! Bienvenidos en Galileo 2459!
… mit Valeria ca. 12 Privatlektionen in Spanisch durchgestanden (Schimpf- und Fluchwörter will sie mir prinzipiell keine beibringen, aber falls ich mal Unhöfliches zu hören bekommen sollte, muss ich ja wissen, ob man mir Komplimente macht oder eben nicht. Deshalb erklärt sie sie mir trotzdem, wobei sie das schlimme, schlimme Wort jeweils nur im Flüsterton auszusprechen wagt! Einfach köstlich konservativ!).
… man sehe und staune, erst 1 einziges Paar Schuhe gekauft, pero Ragazzi miei, was für welche!
… in Chinatown (jawoll, das gibt’s hier auch) nach getrocknetem Seetang für den von mir heiss geliebten Seaweedsalad gesucht. Dies als willkommene Abwechslung zum arg. Nationalgericht “Asado” (= Parilla, also Fleisch vom Grill, mit allem, aber wirklich allem was dazugehört, inkl. Blutwurst, Kutteln und anderer erquickenden Innereien…). Aber Leute, fragt mich nicht was die mit ihren Kühen anstellen, aber so butterzarte (und spottbillige) Rindsfilets hab ich echt noch nie verspiesen! Fleischmässig ein kulinarischer Höhenflug!
… unzählige Stunden vor meinem PC verbracht, herauf- und heruntergeladen, gesurft, gemailt, gemsnt, geskypt und an diesem Blog rumgebastelt! Teufelszeug diese moderne Kommunikation, früher hat man an der frischen Luft gespielt!
… am 24. Juni im Hilton***** überaus dekadent Weihnachten gefeiert (yep, am 24. nach Winteranfang tut man das), und am Wochende darauf Silvester verpennt!
… mir auch hier regelmässig O.C./Friends/GilmoreGirls reingezogen!
… pausenlos nach gutem Käse Ausschau gehalten, ohne wirklich fündig geworden zu sein, aber trotzdem so viel Fondue und Raclette gegessen wie noch nie!
… einige Visas ausgestellt, Pässe beantragt, Auskünfte erteilt, Schweizer-Touris in Not geholfen, während einer Woche das Piquethandy der Botschaft gehütet (es hat zum Glück nie geklingelt) und die recht umfangreiche, hiesige Schweizerkolonie (ca. 15′ooo Nasen) verwaltet!
… am 2. Juli im Correo Central zusammen mit der hohen Diplomatie dem Nationalfeiertag von Kanada beigewohnt. Und beim Singen der Nationalhymne (sowohl der argentinischen als auch der kanadischen) so getan, als wüsste ich den Text par coeur und grossartig geblufft. Die Mühe hat sich jedenfalls gelohnt, die Häppchen waren Klasse!
… immer noch nicht gelernt, Schlange zu stehen! Geduld wird nie zu meinen Stärken gehören.
… am 9. Juli (“Nueve de Julio”), dem Día National de la Indipendencia, den ersten Schnee seit 1918 (!!!) miterlebt. Die ganze Stadt komplett aus dem Häuschen, nur jacqueline.s hatte für das Spektakel lediglich ein müdes Lächeln übrig… Darf ja wohl nicht wahr sein, entkomm’ ich dem weiss-nassen Übel eigentlich nirgendwo? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, so könnte mein nächster Einsatz mit etwas Glück irgendwo in der Sahara oder auf den Philippinen sein? Bitte, biiiiitte!
… immer wieder dem Tango gefrönt, oder besser, bin seinem Charme komplett verfallen!
… schon mal erste Gerüchte bezüglich meines neuen Chefs verbreitet. Halte euch up2date, Leute!
… natürlich gesightseed und tonnenweise Impressionen dieser neuen Umgebung gesammelt, renne praktisch nur mit Digicam bewaffnet durch die Gegend! Der Griff in die Handtasche ist für alle meine Mitmenschen gefürchtet und gleichzeitig der Zeitpuntk, genervt die Flucht zu ergreifen! Auch mein Spruch von wegen “Halo, bi vo Partyguide, dafi es föteli?” zieht mittlerweile nicht mehr. Schade, sie sind doch alle so fotogen!







